Archiv für Kategorie Okt–Dez 2017

Programm 2017: Oktober – Dezember

Das DAFuQ Programm für Oktober bis Dezember zum selber drucken, falten und verteilen: Flyer Okt – Dez 

 

Alle Termine auf einen Blick:

Oktober – Dezember 2017
05.10.: Anarcha-queer-feminist gathering
12.10.: Schreibbande – Kollektiv-Texten
19.10.: theater, spiel & widerstand
26.10.: offene Bar – Film: Girl Power
02.11.: Anarcha-queer-feminist gathering
09.11.: Schreibbande – Skizzen und Comics
16.11.: theater, spiel & widerstand
23.11.: offene Bar
30.11.: Anarcha-queer-feminist gathering
07.12.: Schreibbande – Plakate & Zines
14.12.: theater, spiel & widerstand
21.12.: offene Bar – What about the rapists?

BESCHREIUNGEN FIXE TERMINE

EXTRA VERANSTALTUNGEN:

26.10.: offene Bar – Film: Girl Power

Girl Power (CZ 2016) Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Girl Power ist ein Dokumentarfilm von der tschechischen Sprayerin Sany in dem Frauen aus der Graffitiszene zu Wort kommen. Gemeinsam mit Jan Zajícek stellt die Regisseurin Sprayerinnen aus fünfzehn Städten rund um den Erdball vor, begleitet sie bei illegalen Aktionen und erzählt von ihren Erfolgen. Gleichzeitig werden die Schwierigkeiten aufgrund der herrschenden Geschlechterordnung und dem gesamtgesellschaftlichen Sexismus aufgezeigt und kritisiert. Der Film zeigt mit wie viel Leidenschaft und Einsatz sich Frauen in einer von Männern dominierten Szene ihren Platz erkämpft haben, mit wie viel Mut und kriminel ler Energie Mauern überwunden und Gesetze umgangen werden. Girl Power ist ein Cocktail aus Roadmovie, Interviews und Graffiti, macht Mut und wirft spannende Fragen auf. Bei Bedarf gerne mit anschließender Diskussionsrunde oder klirrenden Gläsern an der Bar.

23.11.: offener Abend zum Tag gegen Gewalt an Frauen *

Am 25.November ist der Tag gegen Gewalt an Frauen*. An diesem Abend
können wir uns Gedanken dazu machen, Transparente malen oder Flugblätter basteln – oder vielleicht auch ganz andere Aktionen entstehen lassen.

 

 

 

21.12.: offene Bar – What about the rapists?

What about the rapists? Input und Diskussion zu Community Accountability und Kritik daran

In den verschiedenen feministischen Bewegungen wurde und wird sich immer wieder notgedrungen selbst-organisiert und autonom mit sexualisierter Gewalt und Täter*innen auseinandergesetzt. Als queer-feministische Anarch*istinnen lehnen wir den Staat und damit Polizei als Problemlösungsinstanz für Konflikte ab – weil Staat und Polizei selbst patriarchale Herrschaft ausüben und daher für uns niemals Teil eines anti-sexistischen Kampfes sein können. Eine Herangehensweise, die sich gegen Polizei und Knäste richtet und insbesondere aus nicht-weißen feministischen Kontexten in den USA heraus entstand, ist die der Community Accountability (z.B. beschrieben im Zine ‚What about the rapists?‘ auf dysophia.org.uk). Diese Idee von Community Accountability (dt.:~ gemeinschaftliche Verantwortung) soll an diesem Abend vorgestellt werden. Danach soll es um eine anarchistisch-insurrektionalistische Kritik und einen Gegenentwurf für den Umgang mit Täter*innen gehen (z.B. das Zine ‚Dangerous Spaces‘ von Untorelli Press). Diese beiden unterschiedlichen feministischen, herrschaftskritischen Zugänge zum Umgang mit sexualisierter Gewalt und Täter*innen bieten jedenfalls einige Grundlage zur Diskussion!

Klick auf das Cover von den Zines, wenn du sie zum lesen oder ausdrucken downloaden willst!

 

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